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Beim Design von Webseiten wird oft nicht berücksichtigt, dass viele Menschen körperliche Einschränkungen haben. Dann bilden bestimmte Techniken der Programmierung "Barrieren" für deren Zugang zum Internet. Dies können fehlende Texte zur Beschreibung von Grafiken, eine unglückliche Auswahl der Farbkombinationen, unklar strukturierte Webseiten, nicht bedienbare Navigationsmechanismen u.a.m. sein.

Wenn aber Webgestalter auf eine gute Programmierung achten, erleichtern sie Menschen mit Sinnes- und Körperbehinderungen das Surfen im Netz, anstatt sie daran zu hindern.

Die wesentlichen Kriterien und Hinweise für ein barrierefreies und somit auch behindertengerechtes Webdesign Webdesign Agentur Norderstedt finden sich u.a. in der Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung - BITV), die am 24. Juli 2002 in Kraft trat. Bei der Einhaltung der BITV wird insbesondere - aber nicht nur - der Zugang zu Webseiten durch Blinde und Sehbehinderte gewährleistet.
Das Buch

Das Buch "Barrierefreies Webdesign - wie Menschen mit Behinderungen WWW-Seiten lesen können" erschien Ende Oktober 2001 im KnowWare-Verlag. Eine Vorschau mit den ersten 19 Seiten können Sie als PDF herunterladen. In der Rubrik "Buch" dieser Website Web Agentur Norderstedtfinden Sie auch Links zu einigen Rezensionen sowie weitere Informationen zum Buch.

Zurzeit finden Sie in der Rubrik "Know-How" einige Ergänzungen zum Buch sowie weitere Artikel zum Thema "Barrierefreiheit".
Downloads, Umsetzung und Beratung

Aufgrund des üblichen visuellen Zugangs zum Web ist es für viele Webdesigner Norderstedt nur schwer vorstellbar, wie z.B. ein Blinder eine Webseite überhaupt lesen kann. Der Umgang mit der spezifischen Software, die sich Screen-Reader nennt, ist durchaus gewöhnungsbedürftig, da die Bedienung der Software einem ganz anderen Ansatz folgt als beispielsweise die Bedienung des Computers mit der Maus. Das Verständnis im Umgang mit dieser Software hilft Ihnen bei der Umsetzung eines zugänglichen Internetauftritts. Sie finden daher auf diesen Seiten einige Links zu Werkzeuge zur Validierung und Überprüfung von Validatoren bis hin zu Demo-Versionen von Screen-Readern.

Auch wenn blinde Surfer oft vor den größten Barrieren stehen, so ist ihr Anteil an der Gesamtzahl behinderter Menschen relativ gering. Um ein Vielfaches höher ist beispielsweise die Zahl der Sehbehinderten, die vor allem Schwierigkeiten mit Farben und Kontrasten haben. Ein barrierefreies Webdesign läuft oft auf das Prinzip hinaus, die Inhalte so umzusetzen, dass der Benutzer sie in jeder Situation nutzen kann. Das bedeutet vor allem, dass die Informationen unabhängig vom eingesetzten Gerät und von der verwendeten Software sowie in beliebigen Situationen, in der sich der Benutzer befindet, verfügbar sind.

Es mangelt nicht an kompetenter Beratung, denn es gibt eine Vielzahl an Projekten in Deutschland, die sich mit dem Themenkomplex "Behinderung", "Computer" und "Barrierefreiheit" befassen und Ihnen helfen, Ihre Internetpräsenz und Ihre Software barrierefrei und somit auch behindertengerecht zu gestalten.

Know-How

* Die Grundlagen und Einführung.
* HTML-Techniken
* Layout-Techniken
* Navigation
* Technologien in der Webgestaltung
* HTML-Referenz
* Webhosting

Die Grundlagen und Einführung

Die Grundlage für das barrierefreie Webdesign ist die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV). Die BITV beruht wiederum auf Richtlinien der Web Accessibility Initiative (WAI), die Sie ebenfalls in einer Übersetzung auf dieser Website finden..

Warum sind derartige Vorgaben notwendig? Das Web ist unabhängig von Zeit und Ort. Jeder kann, sofern ein entsprechender Zugang zum Internet besteht, Informationen aus dem Web beziehen. Aber oft sind die Informationen nur mit bestimmten Endgeräten lesbar. Da Menschen mit Behinderungen entweder andere Geräte als der Durchschnitts-Surfer verwenden oder einen anderen Zugang zu ihrem Rechner als üblich haben, führen bestimmte Praktiken bei der Gestaltung von Webseiten zu Barrieren, die den Zugang zu Informationen verwehren.

* Die Grundlage - Überblick der Beiträge mit kurzer Beschreibung.

o Barrierefreies Design - eine Aufgabe für Internet-Architekten - Worauf kommt es bei Barrierefreiheit an?
o Computer und Behinderung? - Der Nutzen des Computers ist für blinde Menschen größer als für die meisten anderen Menschen.
o Surfer-Alltag - Erfahrungsbericht eines Sehbehinderten.
o Wie Sand am Meer - Die Belange Sehbehinderter sind sehr unterschiedlich.
o Der Versorgungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten und das Internet - Nicht nur die Verwaltung sollte Barrierefreiheit anstreben.

HTML-Techniken

* HTML-Techniken - Überblick der Beiträge mit kurzer Beschreibung.

o Klare Formulare - Web als Kommunikationsform erfordert auch geeignete Kommunikationsmittel - ein Beitrag über HTML-Formulare.

Layout-Techniken

* Barrierefreies Webdesign und Layout-Techniken - Überblick der Beiträge mit kurzer Beschreibung.

o Mythos "Textversion" - Wer behauptet, eine Textversion einer Website wäre "behindertengerecht", hat Barrierefreiheit nicht verstanden.
o CSS-Design in 3 (oder 5) Schritten - ein Tutorial für Einsteiger und Versierte.
o Warum gestalten Sie nicht für Netscape 4? - Von Jeffrey Zeldman
o Auf dem Holzweg - Von Jeffrey Zeldman
o Der Einsatz von Frames - mit Beispielen aus dem Buch.

Navigation

* Navigation und Navigationsmechanismen - Überblick der Beiträge mit kurzer Beschreibung.

o Tabben statt Klicken - Tabulatorenreihenfolge mit tabindex.
o Navigieren ohne Maus - mit dem Download des AccessKey-Pad.

Andere Technologien in der Webgestaltung

* Ergänzungen zu HTML - Überblick der Beiträge mit kurzer Beschreibung.

o Wie geht man mit Flash um? - Der Zugang zu Flash ist für blinde Besucher oft eine unüberwindbare Barriere.

HTML-Referenz

* Referenz: Gültiges HTML - Überblick der Listen.

o Referenz: Gültige HTML 4.01-Elemente - HTML-Elemente aus der aktuellen 4.01-Spezifikation
o Referenz: Gültige HTML 4.01-Attribute - HTML-Attribute aus der aktuellen 4.01-Spezifikation

Weitere Hinweise

* (Weitere) Aspekte der Barrierefreiheit - Überblick der Beiträge mit kurzer Beschreibung.

o Statement zur Auftaktveranstaltung des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen - von Andreas Bethke.
o EU will barrierefreies Internet - Die Aussage aus Brüssel zur Barrierefreiheit im Web.
o Deutschsprachige Mailing-Liste - Informationen zur Mailing-Liste zum Thema "Barrierefreies Internet" (W3C-Büro Deutschland).
o Mailing-Liste "Nachtflug": Ein Feedback-Tausch über Webseiten - Warum ist Feedback denn so wichtig?
o Frontpage und Barrierefreiheit - Barrierefreiheit mit WYSIWYG-Software.
o Studie zu barrierefreiem Webdesign - Empirische Belegung der Notwendigkeit eines barrierefreien Webdesigns.
o Web Standards Project eingestellt - Alle modernen Browser können es: CSS

Über das CSS-Design

Lesen Sie, warum ich mich an die Standards halte und warum das Layout mit Cascading Style Sheets statt Tabellen oder Frames gestaltet wurde. Sollten Sie Probleme mit dem Layout haben, so finden Sie in der Liste standardkonformer Browser Links zu entsprechenden Download-Seiten.
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Die Entstehungn der Anlage 1 der Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung werden die zur Umsetzung der Rechtsverordnung anzuwendenden Standards aufgeführt. Die anzuwendenden Standards sind in 14 Anforderungen gegliedert, die jeweils in einzelne Bedingungen untergliedert sind. Die Bedingungen sind wiederum nach den beiden Prioritätsstufen I und II zu unterscheiden.

Bei den Bedingungen handelt es sich um eine Übersetzung der Web Content Accessibility Guidelines 1.0 aus dem Jahr 1999.


Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung
Bedingungen aus der Anlage 1

BITV oder WCAG1?

Sie können die Richtlinien auch in der Fassung der WCAG1 nachlesen:

In der Anlage 1 der Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung werden die zur Umsetzung der Rechtsverordnung anzuwendenden Standards aufgeführt. Die anzuwendenden Standards sind in 14 Anforderungen gegliedert, die jeweils in einzelne Bedingungen untergliedert sind. Die Bedingungen sind wiederum nach den beiden Prioritätsstufen I und II zu unterscheiden.

Bei den Bedingungen handelt es sich um eine Übersetzung der Web Content Accessibility Guidelines 1.0 aus dem Jahr 1999.
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BITV-Anforderungen im ÜberblickAlle Bedingungen der Anlage 1 der BITVPriorität IPriorität IIAlternative TextbelegungFarbenTrennung von Inhalt und LayoutDokumentspracheTabellenRückwärts-Kompatibilität [CSS, JavaScript]Dynamische ElementeScripts und AppletsGeräte-UnabhängigkeitRückwärts-Kompatibilität [Screen-Reader]W3C-KonformitätKontextuelle HilfenNavigationInhalte einfach haltenAllgemeine Bedingungen... und wenn Sie Image-Maps einsetzen... und wenn Sie Tabellen benutzen... und wenn Sie Frames einsetzen... und wenn Sie Formulare verwenden... und wenn Sie Applets und/oder Scripts einbauen... und wenn Sie Multimedia anbieten... und wenn das alles nichts hilft
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Alle Bedingungen aus der Anlage 1 der Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung Bedingungen der BITV Wortlaut und Links zur Bedingung
Anforderung 1 Für jeden Audio- oder visuellen Inhalt sind geeignete äquivalente Inhalte bereitzustellen, die den gleichen Zweck oder die gleiche Funktion wie der originäre Inhalt erfüllen.
1.1 Für jedes Nicht-Text-Element ist ein äquivalenter Text bereitzustellen. Dies gilt insbesondere für: Bilder, graphisch dargestellten Text einschließlich Symbolen, Regionen von Imagemaps, Animationen (z. B. animierte GIFs), Applets und programmierte Objekte, Zeichnungen, die auf der Verwendung von Zeichen und Symbolen des ASCII-Codes basieren (ASCII-Zeichnungen), Frames, Scripts, Bilder, die als Punkte in Listen verwendet werden, Platzhalter-Graphiken, graphische Buttons, Töne (abgespielt mit oder ohne Einwirkung des Benutzers), Audio-Dateien, die für sich allein stehen, Tonspuren von Videos und Videos.Die Bedingung 1.1 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
1.2 Für jede aktive Region einer serverseitigen Imagemap sind redundante Texthyperlinks bereitzustellen.Die Bedingung 1.2 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Image-Maps einsetzen.
1.3 Für Multimedia-Präsentationen ist eine Audio-Beschreibung der wichtigen Informationen der Videospur bereitzustellen.Die Bedingung 1.3 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Multimedia anbieten.
1.4 Für jede zeitgesteuerte Multimedia-Präsentation (insbesondere Film oder Animation) sind äquivalente Alternativen (z.B. Untertitel oder Audiobeschreibungen der Videospur) mit der Präsentation zu synchronisieren.Die Bedingung 1.4 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Multimedia anbieten.
1.5 Für jede aktive Region einer clientseitigen Imagemap sind redundante Texthyperlinks bereitzustellen.Die Bedingung 1.5 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und ... und wenn Sie Image-Maps einsetzen.
Anforderung 2 Texte und Graphiken müssen auch dann verständlich sein, wenn sie ohne Farbe betrachtet werden.
2.1 Alle mit Farbe dargestellten Informationen müssen auch ohne Farbe verfügbar sein, z.B. durch den Kontext oder die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache.Die Bedingung 2.1 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
2.2 Bilder sind so zu gestalten, dass die Kombinationen aus Vordergrund- und Hintergrundfarbe auf einem Schwarz-Weiß-Bildschirm und bei der Betrachtung durch Menschen mit Farbfehlsichtigkeiten ausreichend kontrastieren.Die Bedingung 2.2 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
2.3 Texte sind so zu gestalten, dass die Kombinationen aus Vordergrund- und Hintergrundfarbe auf einem Schwarz-Weiß-Bildschirm und bei der Betrachtung durch Menschen mit Farbfehlsichtigkeiten ausreichend kontrastieren.Die Bedingung 2.3 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und Allgemeine Bedingungen.
Anforderung 3 Markup-Sprachen (insbesondere HTML) und Stylesheets sind entsprechend ihrer Spezifikationen und formalen Definitionen zu verwenden.
3.1 Soweit eine angemessene Markup-Sprache existiert, ist diese anstelle von Bildern zu verwenden, um Informationen darzustellen.Die Bedingung 3.1 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
3.2 Mittels Markup-Sprachen geschaffene Dokumente sind so zu erstellen und zu deklarieren, dass sie gegen veröffentlichte formale Grammatiken validieren.Die Bedingung 3.2 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
3.3 Es sind Stylesheets zu verwenden, um die Text- und Bildgestaltung sowie die Präsentation von mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente zu beeinflussen.Die Bedingung 3.3 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
3.4 Es sind relative anstelle von absoluten Einheiten in den Attributwerten der verwendeten Markup-Sprache und den Stylesheet-Property-Werten zu verwenden.Die Bedingung 3.4 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
3.5 Zur Darstellung der Struktur von mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente sind Überschriften-Elemente zu verwenden.Die Bedingung 3.5 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
3.6 Zur Darstellung von Listen und Listenelementen sind die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu verwenden.Die Bedingung 3.6 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
3.7 Zitate sind mittels der hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu kennzeichnen.Die Bedingung 3.7 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
Anforderung 4 Sprachliche Besonderheiten wie Wechsel der Sprache oder Abkürzungen sind erkennbar zu machen.
4.1 Wechsel und Änderungen der vorherrschend verwendeten natürlichen Sprache sind kenntlich zu machen.Die Bedingung 4.1 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
4.2 Abkürzungen und Akronyme sind an der Stelle ihres ersten Auftretens im Inhalt zu erläutern und durch die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache kenntlich zu machen.Die Bedingung 4.2 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und Allgemeine Bedingungen.
4.3 Die vorherrschend verwendete natürliche Sprache ist durch die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache kenntlich zu machen.Die Bedingung 4.3 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und Allgemeine Bedingungen.
Anforderung 5 Tabellen sind mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu beschreiben und in der Regel nur zur Darstellung tabellarischer Daten zu verwenden.
5.1 In Tabellen, die tabellarische Daten darstellen, sind die Zeilen- und Spaltenüberschriften mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu kennzeichnen.Die Bedingung 5.1 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Tabellen benutzen.
5.2 Soweit Tabellen, die tabellarische Daten darstellen, zwei oder mehr Ebenen von Zeilen- und Spaltenüberschriften aufweisen, sind mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache Datenzellen und Überschriftenzellen einander zuzuordnen.Die Bedingung 5.2 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Tabellen benutzen.
5.3 Tabellen sind nicht für die Text- und Bildgestaltung zu verwenden, soweit sie nicht auch in linearisierter Form dargestellt werden können.Die Bedingung 5.3 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Tabellen benutzen.
5.4 Soweit Tabellen zur Text- und Bildgestaltung genutzt werden, sind keine der Strukturierung dienenden Elemente der verwendeten Markup-Sprache zur visuellen Formatierung zu verwenden.Die Bedingung 5.4 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Tabellen benutzen.
5.5 Für Tabellen sind unter Verwendung der hierfür vorgesehenen Elemente der genutzten Markup-Sprache Zusammenfassungen bereitzustellen.Die Bedingung 5.5 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und ... und wenn Sie Tabellen benutzen.
5.6 Für Überschriftenzellen sind unter Verwendung der hierfür vorgesehenen Elemente der genutzten Markup-Sprache Abkürzungen bereitzustellen.Die Bedingung 5.6 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und ... und wenn Sie Tabellen benutzen.
Anforderung 6 Internetangebote müssen auch dann nutzbar sein, wenn der verwendete Benutzeragent neuere Technologien nicht unterstützt oder diese deaktiviert sind.
6.1 Es muss sichergestellt sein, dass mittels Markup-Sprachen geschaffene Dokumente verwendbar sind, wenn die zugeordneten Stylesheets deaktiviert sind.Die Bedingung 6.1 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
6.2 Es muss sichergestellt sein, dass Äquivalente für dynamischen Inhalt aktualisiert werden, wenn sich der dynamische Inhalt ändert.Die Bedingung 6.2 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
6.3 Es muss sichergestellt sein, dass mittels Markup-Sprachen geschaffene Dokumente verwendbar sind, wenn Scripts, Applets oder andere programmierte Objekte deaktiviert sind.Die Bedingung 6.3 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Applets und/oder Scripts einbauen.
6.4 Es muss sichergestellt sein, dass die Eingabebehandlung von Scripts, Applets oder anderen programmierten Objekten vom Eingabegerät unabhängig ist.Die Bedingung 6.4 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Applets und/oder Scripts einbauen.
6.5 Dynamische Inhalte müssen zugänglich sein. Insoweit dies nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand zu realisieren ist, sind gleichwertige alternative Angebote unter Verzicht auf dynamische Inhalte bereitzustellen.Die Bedingung 6.5 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
Anforderung 7 Zeitgesteuerte Änderungen des Inhalts müssen durch die Nutzerin, den Nutzer kontrollierbar sein.
7.1 Bildschirmflackern ist zu vermeiden.Die Bedingung 7.1 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
7.2 Blinkender Inhalt ist zu vermeiden.Die Bedingung 7.2 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
7.3 Bewegung in mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente ist entweder zu vermeiden oder es sind Mechanismen bereitzustellen, die der Nutzerin, dem Nutzer das Einfrieren der Bewegung oder die Änderung des Inhalts ermöglichen.Die Bedingung 7.3 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Applets und/oder Scripts einbauen.
7.4 Automatische periodische Aktualisierungen in mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente sind zu vermeiden.Die Bedingung 7.4 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
7.5 Die Verwendung von Elementen der Markup-Sprache zur automatischen Weiterleitung ist zu vermeiden. Insofern auf eine automatische Weiterleitung nicht verzichtet werden kann, ist der Server entsprechend zu konfigurieren.Die Bedingung 7.5 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
Anforderung 8 Die direkte Zugänglichkeit der in Internetangeboten eingebetteten Benutzerschnittstellen ist sicherzustellen.
8.1 Programmierte Elemente (insbesondere Scripts und Applets) sind so zu gestalten, dass sie entweder direkt zugänglich oder kompatibel mit assistiven Technologien sind.Die Bedingung 8.1 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Applets und/oder Scripts einbauen.
Anforderung 9 Internetangebote sind so zu gestalten, dass Funktionen unabhängig vom Eingabegerät oder Ausgabegerät nutzbar sind.
9.1 Es sind clientseitige Imagemaps bereitzustellen, es sei denn die Regionen können mit den verfügbaren geometrischen Formen nicht definiert werden.Die Bedingung 9.1 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Image-Maps einsetzen.
9.2 Jedes über eine eigene Schnittstelle verfügende Element muss in geräteunabhängiger Weise bedient werden können.Die Bedingung 9.2 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Applets und/oder Scripts einbauen.
9.3 In Scripts sind logische anstelle von geräteabhängigen Event-Handlern zu spezifizieren.Die Bedingung 9.3 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Applets und/oder Scripts einbauen.
9.4 Es ist eine mit der Tabulatortaste navigierbare, nachvollziehbare und schlüssige Reihenfolge von Hyperlinks-, Formularkontrollelementen und Objekten festzulegen.Die Bedingung 9.4 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und Allgemeine Bedingungen.
9.5 Es sind Tastaturkurzbefehle für Hyperlinks-, die für das Verständnis des Angebots von entscheidender Bedeutung sind (einschließlich solcher in clientseitigen Imagemaps), Formularkontrollelemente und Gruppen von Formularkontrollelementen bereitzustellen.Die Bedingung 9.5 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und Allgemeine Bedingungen.
Anforderung 10 Die Verwendbarkeit von nicht mehr dem jeweils aktuellen Stand der Technik entsprechenden assistiven Technologien und Browsern ist sicherzustellen, so weit der hiermit verbundene Aufwand nicht unverhältnismäßig ist.
10.1 Das Erscheinenlassen von Pop-Ups oder anderen Fenstern ist zu vermeiden. Die Nutzerin, der Nutzer ist über Wechsel der aktuellen Ansicht zu informieren.Die Bedingung 10.1 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
10.2 Bei allen Formular-Kontrollelementen mit implizit zugeordneten Beschriftungen ist dafür Sorge zu tragen, dass die Beschriftungen korrekt positioniert sind.Die Bedingung 10.2 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Formulare verwenden.
10.3 Für alle Tabellen, die Text in parallelen Spalten mit Zeilenumbruch enthalten, ist alternativ linearer Text bereitzustellen.Die Bedingung 10.3 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und ... und wenn Sie Tabellen benutzen.
10.4 Leere Kontrollelemente in Eingabefeldern und Textbereichen sind mit Platzhalterzeichen zu versehen.Die Bedingung 10.4 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und ... und wenn Sie Formulare verwenden.
10.5 Nebeneinanderliegende Hyperlinks- sind durch von Leerzeichen umgebene, druckbare Zeichen zu trennen.Die Bedingung 10.5 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und Allgemeine Bedingungen.
Anforderung 11 Die zur Erstellung des Internetangebots verwendeten Technologien sollen öffentlich zugänglich und vollständig dokumentiert sein, wie z.B. die vom World Wide Web Consortium entwickelten Technologien.
11.1 Es sind öffentlich zugängliche und vollständig dokumentierte Technologien in ihrer jeweils aktuellen Version zu verwenden, soweit dies für die Erfüllung der angestrebten Aufgabe angemessen ist.Die Bedingung 11.1 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
11.2 Die Verwendung von Funktionen, die durch die Herausgabe neuer Versionen überholt sind, ist zu vermeiden.Die Bedingung 11.2 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
11.3 Soweit auch nach bestem Bemühen die Erstellung eines barrierefreien Internetangebots nicht möglich ist, ist ein alternatives, barrierefreies Angebot zur Verfügung zu stellen, dass äquivalente Funktionalitäten und Informationen gleicher Aktualität enthält, soweit es die technischen Möglichkeiten zulassen. Bei Verwendung nicht barrierefreier Technologien sind diese zu ersetzen, sobald aufgrund der technologischen Entwicklung äquivalente, zugängliche Lösungen verfügbar und einsetzbar sind.Die Bedingung 11.3 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn das alles nichts hilft.
11.4 Der Nutzerin, dem Nutzer sind Informationen bereitzustellen, die es ihnen erlauben, Dokumente entsprechend ihren Vorgaben (z.B. Sprache) zu erhalten.Die Bedingung 11.4 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und Allgemeine Bedingungen.
Anforderung 12 Der Nutzerin, dem Nutzer sind Informationen zum Kontext und zur Orientierung bereitzustellen.
12.1 Jeder Frame ist mit einem Titel zu versehen, um Navigation und Identifikation zu ermöglichen.Die Bedingung 12.1 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Frames einsetzen.
12.2 Der Zweck von Frames und ihre Beziehung zueinander ist zu beschreiben, soweit dies nicht aus den verwendeten Titeln ersichtlich ist.Die Bedingung 12.2 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Frames einsetzen.
12.3 Große Informationsblöcke sind mittels Elementen der verwendeten Markup-Sprache in leichter handhabbare Gruppen zu unterteilen.Die Bedingung 12.3 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
12.4 Beschriftungen sind genau ihren Kontrollelementen zuzuordnen.Die Bedingung 12.4 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und ... und wenn Sie Formulare verwenden.
Anforderung 13 Navigationsmechanismen sind übersichtlich und schlüssig zu gestalten.
13.1 Das Ziel jedes Hyperlinks- muss auf eindeutige Weise identifizierbar sein.Die Bedingung 13.1 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
13.2 Es sind Metadaten bereitzustellen, um semantische Informationen zu Internetangeboten hinzuzufügen.Die Bedingung 13.2 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
13.3 Es sind Informationen zur allgemeinen Anordnung und Konzeption eines Internetangebots, z.B. mittels eines Inhaltsverzeichnisses oder einer Sitemap, bereitzustellen.Die Bedingung 13.3 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
13.4 Navigationsmechanismen müssen schlüssig und nachvollziehbar eingesetzt werden.Die Bedingung 13.4 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
13.5 Es sind Navigationsleisten bereitzustellen, um den verwendeten Navigationsmechanismus hervorzuheben und einen Zugriff darauf zu ermöglichen.Die Bedingung 13.5 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und Allgemeine Bedingungen.
13.6 Inhaltlich verwandte oder zusammenhängende Hyperlinks- sind zu gruppieren. Die Gruppen sind eindeutig zu benennen und müssen einen Mechanismus enthalten, der das Umgehen der Gruppe ermöglicht.Die Bedingung 13.6 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und Allgemeine Bedingungen.
13.7 Soweit Suchfunktionen angeboten werden, sind der Nutzerin, dem Nutzer verschiedene Arten der Suche bereitzustellen.Die Bedingung 13.7 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und Allgemeine Bedingungen.
13.8 Es sind aussagekräftige Informationen am Anfang von inhaltlich zusammenhängenden Informationsblöcken (z.B. Absätzen, Listen) bereitzustellen, die eine Differenzierung ermöglichen.Die Bedingung 13.8 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und Allgemeine Bedingungen.
13.9 Soweit inhaltlich zusammenhängende Dokumente getrennt angeboten werden, sind Zusammenstellungen dieser Dokumente bereitzustellen.Die Bedingung 13.9 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und Allgemeine Bedingungen.
13.10 Es sind Mechanismen zum Umgehen von ASCII-Zeichnungen bereitzustellen.Die Bedingung 13.10 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und Allgemeine Bedingungen.
Anforderung 14 Das allgemeine Verständnis der angebotenen Inhalte ist durch angemessene Maßnahmen zu fördern.
14.1 Für jegliche Inhalte ist die klarste und einfachste Sprache zu verwenden, die angemessen ist.Die Bedingung 14.1 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität I und Allgemeine Bedingungen.
14.2 Text ist mit graphischen oder Audio-Präsentationen zu ergänzen, sofern dies das Verständnis der angebotenen Information fördert.Die Bedingung 14.2 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und Allgemeine Bedingungen.
14.3 Der gewählte Präsentationsstil ist durchgängig beizubehalten.Die Bedingung 14.3 finden Sie auch in den folgenden Listen: Priorität II und Allgemeine Bedingungen.

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Weitere Listen mit Bedingungen aus der BITV:

Allgemein

* Anforderungen im Überblick.
* Formale Bedingungen - Fristen, Anwendungsbereiche und anderes aus der BITV.

nach Prioritäten gegliedert

* Priorität I.
* Priorität II.

nach Anforderungen gegliedert

* Alternative Textbelegung.
* Farben.
* Trennung von Inhalt und Layout.
* Dokumentsprache.
* Tabellen.
* Rückwärts-Kompatibilität [CSS, JavaScript].
* Dynamische Elemente.
* Scripts und Applets.
* Geräte-Unabhängigkeit.
* Rückwärts-Kompatibilität [Screen-Reader].
* W3C-Konformität.
* Kontextuelle Hilfen.
* Navigation.
* Inhalte einfach halten.

nach Themen gegliedert

* Allgemeine Bedingungen.
* ... und wenn Sie Image-Maps einsetzen.
* ... und wenn Sie Tabellen benutzen.
* ... und wenn Sie Frames einsetzen.
* ... und wenn Sie Formulare verwenden.
* ... und wenn Sie Applets und/oder Scripts einbauen.
* ... und wenn Sie Multimedia anbieten.
* ... und wenn das alles nichts hilft.

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Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung
BITV-Anforderungen im Überblick

Die anzuwendenden Standards sind in 14 Anforderungen gegliedert, die jeweils in einzelne Bedingungen untergliedert sind. Die Bedingungen sind wiederum nach den beiden Prioritätsstufen I und II zu unterscheiden.
Übersicht der Anforderungen aus der BITV Nr. Inhalt der Anforderung Bedingungen zur Anforderung
1
Für jeden Audio- oder visuellen Inhalt sind geeignete äquivalente Inhalte bereitzustellen, die den gleichen Zweck oder die gleiche Funktion wie der originäre Inhalt erfüllen.

* Alternative Textbelegung (5 Bedingungen)
o Priorität I (4 von 46)
o Priorität II (1 von 20)
o Allgemeine Checkpunkte (1 von 42)
o ... und wenn Sie Image-Maps einsetzen (2 von 3)
o ... und wenn Sie Multimedia anbieten (2 von 2)

2
Texte und Graphiken müssen auch dann verständlich sein, wenn diese ohne Farbe betrachtet werden.

* Farben (3 Bedingungen)
o Priorität I (2 von 46)
o Priorität II (1 von 20)
o Allgemeine Checkpunkte (3 von 42)

3
Markup-Sprachen (insbesondere HTML) und Stylesheets (CSS) sind entsprechend ihrer Spezifikationen und formalen Definitionen zu verwenden.

* Trennung von Inhalt und Layout (7 Bedingungen)
o Priorität I (7 von 46)
o Allgemeine Checkpunkte (7 von 42)

4
Sprachliche Besonderheiten wie Wechsel der Sprache oder Abkürzungen sind erkennbar zu machen.

* Dokumentsprache (3 Bedingungen)
o Priorität I (1 von 46)
o Priorität II (2 von 20)
o Allgemeine Checkpunkte (3 von 42)

5
Tabellen sind mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu beschreiben und in der Regel nur zur Darstellung tabellarischer Daten zu verwenden.

* Tabellen (6 Bedingungen)
o Priorität I (4 von 46)
o Priorität II (2 von 20)
o ... und wenn Sie Tabellen benutzen (6 von 7)

6
Internetangebote müssen auch dann nutzbar sein, wenn der verwendete Benutzeragent neuere Technologien nicht unterstützt oder diese deaktiviert sind.

* Rückwärts-Kompatibilität (CSS, JavaScript) (5 Bedingungen)
o Priorität I (5 von 46)
o Allgemeine Checkpunkte (3 von 42)
o ... und wenn Sie Applets und/oder Scripts einbauen (2 von 6)

7
Zeitgesteuerte Änderungen des Inhalts müssen durch die Nutzerin/den Nutzer kontrollierbar sein.

* Dynamische Elemente (5 Bedingungen)
o Priorität I (5 von 46)
o Allgemeine Checkpunkte (4 von 42)
o ... und wenn Sie Applets und/oder Scripts einbauen (1 von 6)

8
Die direkte Zugänglichkeit der in Internetangeboten eingebetteten Benutzerschnittstellen ist sicherzustellen.

* Scripts und Applets (1 Bedingung)
o Priorität I (1 von 46)
o ... und wenn Sie Applets und/oder Scripts einbauen (1 von 6)

9
Internetangebote sind so zu gestalten, dass Funktionen unabhängig vom Eingabegerät oder Ausgabegerät nutzbar sind.

* Geräte-Unabhängigkeit (5 Bedingungen)
o Priorität I (3 von 46)
o Priorität II (2 von 20)
o ... und wenn Sie Image-Maps einsetzen (1 von 3)
o ... und wenn Sie Applets und/oder Scripts einbauen (2 von 6)
o Allgemeine Checkpunkte (2 von 42)

10
Die Verwendbarkeit von nicht mehr dem jeweils aktuellen Stand der Technik entsprechenden assistiven Technologien und Browsern ist sicherzustellen, soweit der hiermit verbundene Aufwand nicht unverhältnismäßig ist.

* Rückwärts-Kompatibilität (Screen-Reader) (5 Bedingungen)
o Priorität I (2 von 46)
o Priorität II (3 von 20)
o Allgemeine Checkpunkte (2 von 42)
o ... und wenn Sie Formulare verwenden (2 von 3)
o ... und wenn Sie Tabellen benutzen (1 von 7)

11
Die zur Erstellung des Internetangebots verwendeten Technologien sollen öffentlich zugänglich und vollständig dokumentiert sein, wie z. B. die vom World Wide Web Konsortium entwickelten Technologien.

* W3C-Konformität (4 Bedingungen)
o Priorität I (3 von 46)
o Priorität II (1 von 20)
o Allgemeine Checkpunkte (3 von 42)
o ... und wenn das alles nichts hilft (1 von 1)

12
Der Nutzerin/dem Nutzer sind Informationen zum Kontext und zur Orientierung bereitzustellen.

* Kontextuelle Hilfen (4 Bedingungen)
o Priorität I (4 von 46)
o ... und wenn Sie Frames einsetzen (2 von 2)
o Allgemeine Checkpunkte (1 von 42)
o ... und wenn Sie Formulare verwenden (1 von 3)

13
Navigationsmechanismen sind übersichtlich und schlüssig zu gestalten.

* Navigation (10 Bedingungen)
o Priorität I (4 von 46)
o Priorität II (6 von 20)
o Allgemeine Checkpunkte (10 von 42)

14
Das allgemeine Verständnis der angebotenen Inhalte ist durch angemessene Maßnahmen zu fördern.

* Inhalte einfach halten (3 Bedingungen)
o Priorität I (1 von 46)
o Priorität II (2 von 20)
o Allgemeine Checkpunkte (3 von 42)

Weiterführende Informationen:

* Was bedeutet § 11 BGG für die Webgestaltung?.
* Bedingungen aus der Anlage 1.
Barrierefreies Webdesign und Layout-Techniken

Im Wesentlichen gibt es drei Alternativen, ein Design in HTML umzusetzen: mit Tabellen, mit Frames oder mit Cascading Style Sheets (CSS). Auch wenn letztere der Königsweg ist, so sind die ersten beiden wesentlich leichter umzusetzen. In den folgenden Beiträgen erfahren Sie, wie Sie Ihr Layout barrierefrei gestalten. Dabei ist das Beifügen einer Nur-Text-Variante, wie es viele CMS-Anbieter zu verkaufen versuchen, kein Ausdruck der Barrierefreiheit, sondern nur eine weitere Barriere auf Ihrem Webauftritt!

* Mythos "Textversion" - Wer behauptet, eine Textversion einer Website wäre "behindertengerecht", hat Barrierefreiheit nicht verstanden.

Gerade Anbieter von CMS, aber auch Webagenturen versuchen, die "Textversion" als Barrierefreiheit zu verkaufen. Jedoch bedeutet eine Textversion für Millionen von Menschen, die mit Barrieren im Web konfrontiert werden, keinesfalls der Abbau nur einer einzigen Barriere.

* CSS-Design in 3 (oder 5) Schritten - ein Tutorial für Einsteiger und Versierte.

Das CSS-Design ist die hohe Kunst der Webprogrammierung. Was sich auf dem ersten Blick als nachvollziehbar und umsetzbar erscheint, stößt oft dann an bestimmte Grenzen, wenn ein Layout mit einem WYSIWYG-Editor zur Bearbeitung des Layouts eingesetzt wird. Mit dieser Einführung soll anhand eines konkreten Beispiels gezeigt werden, das CSS-Design gar nicht so komplex ist, wie es am Anfang vielleicht erscheinen mag.

* Warum gestalten Sie nicht für Netscape 4? - Von Jeffrey Zeldman

Ein Beitrag über die teilweise erheblichen Mängel in dem leider immer noch häufig eingesetzten 4er Browser von Netscape. Zeldman erklärt, warum CSS-Design so wichtig ist und dass deswegen der unverhältnismäßig hoher Aufwand, ein Design für Netscape 4 anzubieten, erforderlich wird.

* Auf dem Holzweg - Von Jeffrey Zeldman

Ein weiterer Beitrag zum Thema CSS-Design. Es werden vor allem Fragen beantwortet, die typischerweise bei der ersten Auseinandersetzung mit der "Fine Art des Webdesign" entstehen.

* Der Einsatz von Frames - mit Beispielen aus dem Buch.

Manchmal ist der Einsatz von Frames sehr nützlich. In diesem Beitrag erfahren, was Sie berücksichtigen müssen, damit diese Layout-Technik auch barrierefrei umgesetzt werden kann.

Weitere Übersichten

* Einführung in das barrierefreie Webdesign - Überblick der Beiträge mit kurzer Beschreibung.
* HTML-Techniken - Überblick der Beiträge mit kurzer Beschreibung.
* Navigation und Navigationsmechanismen - Überblick der Beiträge mit kurzer Beschreibung.
* Ergänzungen zu HTML - Überblick der Beiträge mit kurzer Beschreibung.
* Referenz: Gültiges HTML - Überblick der Listen.
* (Weitere) Aspekte der Barrierefreiheit - Überblick der Beiträge mit kurzer Beschreibung.
* Die Gestaltung von Software - Überblick der Beiträge mit kurzer Beschreibung.


Die komplette Rechtsverordnung als RTF-Datei (118 KB) und gepackt als ZIP-Datei (13 KB) steht zur Verfügung - besten Dank an
Über das CSS-Design

Lesen Sie, warum ich mich an die Standards halte und warum das Layout mit Cascading Style Sheets statt Tabellen oder Frames gestaltet wurde. Sollten Sie Probleme mit dem Layout haben, so finden Sie in der Liste standardkonformer Browser Links zu entsprechenden Download-Seiten.
Suchen Sie was auf barrierefreies- webdesign.de?
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